Homepage Gesamtwehr Straelen Startseite Löschzug Stadt Homepage Stadt Straelen

Hauptmenü

EINSÄTZE 2009

 

Einsatz vom 29.11.2009

 
Sonntag, 29.11.2009
  Einsatznummer: 57   Alarmierungszeit: 11:27
  Strasse: Kuhstrasse   Ort: Straelen
  beteiligte Löschzüge Straelen, Auwel-Holt, Brüxken
  Beschreibung: Brandeinsatz: Gasflasche
 
 

 

   

Pressemitteilung

 
Pressemitteilung: Der Landrat als Kreispolizeibehörde Kleve - Die Polizei informiert:

Mehrere Verletzte durch große Stichflamme - Erstmeldung
4 Verletzte auf Weihnachtsmarkt nach großer Stichflamme bei Arbeiten an einer Gasflasche
Straelen - 29.11.2009 - 12:19 - Am Sonntag, gegen 11:24 Uhr, kam es in Straelen, Innenstadt, auf dem Weihnachtsmarkt, beim Arbeiten an einer Gasflasche aus bisher nicht bekannten Gründen zur Entzündung von austretendem Gas. Durch die große Stichflamme wurden umstehende Besucher eines Grillstandes des Weihnachtsmarktes zum Teil schwer verletzt. Nach ersten Ermittlungen wurden insgesamt 4 Personen verletzt.
Eine Person erlitt einen Schock. Zwei Personen wurden leicht verletzt. Eine Person erlitt Verbrennungen im Gesicht und am Kopf und wurde schwerverletzt dem Krankenhaus zugeführt. Die Polizei hat den Unglücksort abgesperrt. Es wird nachberichtet.

Nachtrag zum Vorfall auf dem Weihnachtsmarkt - mehrere Verletzte durch Stichflamme
Straelen - 30.11.2009 - 10:56 - Wie bereits berichtet waren am Sonntag Vormittag auf dem Straelener Weihnachtsmarkt an einem Grillstand mehrere Personen verletzt worden. Nach bisherigen Erkenntnissen der Polizei hielten sich zu diesem Zeitpunkt der 41-jährige Betreiber aus Straelen sowie drei Beschäftigte an dem Grillstand auf. Da einer der beiden mit Gas betriebenen Würstchengrills nicht ordnungsgemäß funktionierte, sollte ein Grill außer Betrieb genommen werden. Der Grill sollte daher von der Gasflasche genommen werden. Hierbei strömte mutmaßlich Gas aus der Gasflasche aus. Durch die im Bereich des Grills herrschende Hitze wurde vermutlich das auströmende Gas entzündet, so dass es zu einer Verpuffung und einer Feuerfontäne bzw. meterhohen Stichflamme kam. Hierdurch wurden vier Personen in Mitleidenschaft gezogen. Der 41-jährige Betreiber zog sich leichte Verbrennungen zu. Einem 18-jährigen Auszubildenden wurden durch die Flamme die Haare angesengt, ansonsten blieb er jedoch unverletzt. Zwei weitere Mitarbeiter zogen sich jedoch schwere Verletzungen zu. So erlitten ein 22-jähriger Mann aus Geldern und ein 40-jähriger Mann aus Kempen Verbrennungen an Armen, Händen und im Gesicht. Beide wurden in eine Duisburger Klinik transportiert, wobei der 40-jährige mit dem Rettungshubschrauber nach Duisburg geflogen wurde. Für beide Personen besteht allerdings keine Lebensgefahr. Die Polizei stellte anschließend den Grill sowie die Gasflasche sicher, um sie ggfls. untersuchen zu lassen. Die Ermittlungen dauern an.

Presse / Information

 
   
Copyright 2009 : Günter Jungmann

Copyright 2009 : Günter Jungmann

Copyright 2009 : Günter Jungmann

Copyright 2009 : Günter Jungmann

Copyright 2009 : Günter Jungmann

Copyright 2009 : Günter Jungmann

Copyright 2009 Günter Jungmann

   
   

Rheinische Post vom 30.11.2009

 
   
Rheinische Post vom 30.11.2009 - Aus dem Gelderland  

Verletzte durch Stichflamme
Zwischenfall gestern beim Straelener Weihnachtsmarkt: Durch einen Unfall mit einer Gasflasche erleidet der Mitarbeiter einer Fleischerei Verbrennungen im Gesicht. Auch zwei weitere Personen werden schwer verletzt.
VON MICHAEL KLATT

Straelen Einen Knall und einen Schrei hörte Günter Reichmann. „Und dann habe ich Feuer gesehen“, beschreibt der Mann seine Beobachtungen, nachdem er sich einige Schritte von seinem Stand auf dem Straelener Weihnachtsmarkt entfernt hatte, um nachzusehen, was los sei. Rund 35 Meter von Reichmanns Bonbonsortiment entfernt, am Grill-Pavillon vor der Fleischerei Schreurs, hatte eine Stichflamme aus einer Gasflasche vier Menschen verletzt.

Artikel der RP öffnen ...

„Hausexplosion Innenstadt“ lautete der Alarm, mit dem die Straelener Feuerwehr gestern um 11.27 Uhr aus der Sonntagsruhe geschreckt wurde. 22 Mann der Löschzüge Straelen, Auwel-Holt und Brüxken eilten zur Unglücksstelle an der Ecke Venloer Straße/Klosterstraße. „Bei unserem Eintreffen war das Feuer gelöscht, wir übernahmen die Erstversorgung von vier Personen“, berichtete Markus Leuker, der Führer des Löschzugs Straelen-Stadt. Bei den Verletzten handelt es sich nach Angaben der Feuerwehr um Mitarbeiter der Fleischerei. Laut Polizei erlitt einer Verbrennungen im Gesicht und am Kopf. Er wurde mit dem Rettungshubschrauber, der auf dem Busparkplatz des Schulzentrums landete, in eine Spezialklinik nach Duisburg geflogen. Zwei Personen kamen schwer verletzt mit dem Rettungswagen ins Krankenhaus, eine Person erlitt einen Schock. Ein Notarzt war vor Ort.

Wie es zu dem Unglück kommen konnte, muss der von der Kriminalpolizei eingeschaltete Gutachter klären. Stellvertretender Kreisbrandmeister Reiner Gilles vermutet, dass eine Elf-Kilogramm-Gasflasche umgefallen sein muss und jemand versucht habe, den Hahn zuzudrehen. Mehrere Zeugen berichteten von einer mehrere Meter hohen Stichflamme, die bis zum Dach des Hauses schlug, in dessen Erdgeschoss sich die Fleischerei befindet.

Die Fassade des Hauses wurde durch das Feuer und den Rauch zum Teil geschwärzt. Eine Fensterscheibe im Erdgeschoss und eine im Obergeschoss weisen laut Feuerwehr wegen der Hitzeeinwirkung Sprünge auf. Ein Teil der Weihnachtsbeleuchtung wurde ebenso zerstört wie das Ladenschild.

Das blaue Stoffdach des Pavillons wurde zerfetzt. Würstchen und Plastikbesteck lagen über den Boden verstreut. Der unversehrte der beiden Grills hatte noch Grillgut auf dem Rost. „Glücklicherweise war die Stadt noch nicht so voll, als das passierte“, sagte Löschzugführer Leuker. Der Straelener Weihnachtsmarkt ging gestern weiter. Allerdings verzichtete die Karunai-Kinderhilfe Indien auf die amerikanische Versteigerung, die um 12 Uhr zugunsten ihres wohltätigen Projekts geplant war.

Quelle: Verlag: Rheinische Post Verlagsgesellschaft mbH / Publikation: Rheinische Post Geldern / Ausgabe: Nr.279 / Datum: Montag, den 30. November 2009 / Seite: Nr.15

   

Rheinische Post vom 01.12.2009

 
   
Rheinische Post vom 01.12.2009 - Aus dem Gelderland  


Ursache für Gasunfall noch nicht geklärt

Straelen (kla) Noch immer ist die Ursache für das Gasunglück an einem Grillstand auf dem Straelener Weihnachtsmarkt nicht endgültig geklärt. Wie die Polizei gestern mitteilte, hat sie den Grill sowie die Gasflasche sichergestellt, um sie untersuchen zu lassen. Die Ermittlungen dauern an.

Wie berichtet, war am Sonntag um 11.24 Uhr eine meterhohe Stichflamme aus der Gasflasche geschossen. Nach bisherigen Erkenntnissen der Polizei hielten sich zu diesem Zeitpunkt der 41-jährige Betreiber aus Straelen sowie drei Beschäftigte an dem Grillstand auf. Da einer der beiden mit Gas betriebenen Würstchengrills nicht ordnungsgemäß funktionierte, sollte er außer Betrieb und von der Gasflasche genommen werden. Dabei strömte mutmaßlich Gas aus der Gasflasche aus.

Durch die am Grill herrschende Hitze wurde vermutlich das ausströmende Gas entzündet, so dass es zu einer Verpuffung und einer Feuerfontäne beziehungsweise meterhohen Stichflamme kam. Dadurch wurden vier Personen in Mitleidenschaft gezogen. Ein 22-jähriger Mann aus Geldern und ein 40-jähriger Mann aus Kempen erlitten Verbrennungen an Armen, Händen und im Gesicht. Beide wurden in eine Duisburger Klinik transportiert, wobei der 40-Jährige mit dem Rettungshubschrauber nach Duisburg geflogen wurde. Für beide Personen besteht keine Lebensgefahr.
 

Der 41-jährige Betreiber zog sich leichte Verbrennungen zu. Einem 18-jährigen Auszubildenden wurden durch die Flamme die Haare angesengt, ansonsten blieb er unverletzt.

Quelle: Verlag: Rheinische Post Verlagsgesellschaft mbH / Publikation: Rheinische Post Geldern / Ausgabe: Nr.280
Datum: Dienstag, den 01. Dezember 2009 /Seite: Nr.13

   

  

     

 
     

Copyright © 2010 Freiwillige Feuerwehr Straelen - Löschzug Stadt Impressum